Dezember 2020
Nachdem wir schon gefühlt seit ewig campen und das seit 13 Jahren auch schon mit Wohnwagen, beschäftigen wir uns seit diesem Jahr mit der Idee noch mobiler zu werden.
Zu unserem Wohnwagen sind wir damals gekommen, als wir loszogen um einen Anhänger, ein komfortables Baumwollzelt und eine Campingküche zu kaufen 😊! Dann hatten wir plötzlich ein 12 Meter langes Gespann. Damit sind wir viel unterwegs, aber spontan und frei irgendwo stehen ist, außer bei Zwischenstopps, nicht so wirklich möglich. In den letzten Jahren haben wir Saison-Camping für 4-6 Monate im Winter an der niederländischen Nordseeküste oder in der Eifel total genossen! Mindestens dafür bleibt unserer treuer Wohnwagen auch weiterhin in unserem Besitz - die beiden Urlaubs- und Erholungsgefühle sind nicht wirklich miteinander vergleichbar!
Jetzt hatten wir ursprünglich die Idee unseren Radius zum Wandern mit Hund zu vergrößern und auch mal eine Nacht im Auto zu schlafen. Dabei wäre halt eine Koch-, Eß- und Waschgelegenheit zu haben ganz nett.
So steht am Ende dieser Idee unser BOXI, ein Kastenwagen auf Fiat Ducato Basis von Knaus, ein gebrauchter Boxstar 630 Freeway, vor unserer Türe 😆!
Da wir unseren Wohnwagen noch immer für unsere komplette Familie (3 Kinder) plus eventuelle Gäste ausgestattet hatten, war es schon eine Wohltat für unsere überfüllten Schränke und unserer Budget, dass wir unseren Camping-Hausrat praktisch nur durch zwei teilen - und immer noch in beiden Teilen komfortabel ausgestattet - mussten. So haben wir im Wohnwagen endlich mal ein wenig Übersicht und Ordnung in den Oberschränken und sind gleichzeitig schon großzügig im Boxi ausgestattet.
Nur um die Lärmbelästigung durch Rappel- und Rüttelgeräusche habe ich mir im Wohnwagen keinen Kopf gemacht - Teller, Tassen und Gläser, aber auch Schüsseln, Töpfe und all den anderen Kram Rutsch- und geräuscharm zu verstauen ist schon eine Umgewöhnung.
Hier ist unser gebraucht erworbener BOXI jedoch ein echtes Platzwunder, denn durch sein Hochdach bieten die rundherum angebrachten Stauräume unglaublich viel Platz!
Sitzflächen wie Fahrer und Beifahrersitz, sowie die Sitzbank haben wir mit hellen Schaafsfellen bestückt - sieht nett und gemütlich aus, schützt die Bezüge und wirkt sowohl im Winter wie im Sommer temperaturausgleichend! Hier, sowie auch bei vielen anderen Kleinigkeiten, zahlt sich Peters Geschick mit der Nähmaschine durch den Kite-Bau aus! Schnell sind Spanner und Laschen zur Befestigung an die Felle genäht und nichts nervt durch ständiges verrutschen!
Für Paula habe ich das Internet auf mögliche Hundesitze mit Isofix-System abgesucht, die groß genug und dennoch bezahlbar waren. Wir wollten Paula während der Fahrt in keine Box sperren, die zum einen viel Stauraumplatz kostet und sie viel zu sehr von uns isolieren würde, wollten jedoch auch einen wirklich gesicherten Platz für sie und uns schaffen. Mit der gefundenen Lösung sind sowohl wir, wie auch Paula zufrieden!









